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Zirbeldrüse Verkalkung durch Fluorid – was Forschung und Medizin wirklich wissen

  • Autorenbild: Flora
    Flora
  • 7. Nov. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 16. Nov. 2025

Die Zirbeldrüse – auch Epiphyse genannt – ist ein kleines, zapfenförmiges Organ im Zentrum des Gehirns. Sie steuert den Tag-Nacht-Rhythmus, produziert das Hormon Melatonin und reagiert empfindlich auf Lichtimpulse. In spirituellen Traditionen gilt sie als Verbindung zwischen Körper und Bewusstsein. Immer öfter wird diskutiert, ob eine Zirbeldrüse Verkalkung durch Fluorid die Funktion dieses sensiblen Organs beeinträchtigen kann. Die Wissenschaft beginnt, diese Frage genauer zu untersuchen.

Darstellung der Zirbeldrüse
Die Zirbeldrüse oder Epiphyse (engl. Pineal Gland) liegt zentral zwischen den beiden Gehirnhälften

Die Zirbeldrüse – Aufbau, Funktion und Bedeutung

Die Zirbeldrüse liegt zwischen den beiden Gehirnhälften, direkt oberhalb des Mittelhirns. Sie besteht überwiegend aus sogenannten Pinealozyten, die Melatonin aus Serotonin synthetisieren. Melatonin reguliert den Schlaf, stärkt das Immunsystem und wirkt als starkes Antioxidans. Darüber hinaus zeigen bildgebende und biochemische Studien, dass die Zirbeldrüse Kalzium, Phosphat und Fluorid speichern kann – ein Hinweis darauf, dass sie besonders anfällig für Ablagerungen ist.


Was bedeutet „Zirbeldrüse Verkalkung durch Fluorid“?

Mit zunehmendem Alter lagern sich in der Zirbeldrüse winzige Kristalle aus Hydroxylapatit ab – ähnlich wie in Knochengewebe. Wird Fluorid aufgenommen, kann es diese Kristalle verändern, indem es Hydroxylgruppen ersetzt und dadurch Fluorapatit bildet. Dieser Prozess wird als Zirbeldrüse Verkalkung durch Fluorid bezeichnet. Er kann die Elastizität des Gewebes verringern und die Licht- sowie Melatonin-Empfindlichkeit beeinflussen.


Die britische Biochemikerin Jennifer Luke (1997, University of Surrey) zeigte erstmals, dass die menschliche Zirbeldrüse signifikante Mengen Fluorid speichern kann – teils höher als in Knochenproben. Sie vermutete, dass dies zu einer verfrühten Verkalkung führt und den Hormonhaushalt beeinflussen könnte.


Aktuelle Studienlage – Fluorid und Zirbeldrüse im wissenschaftlichen Fokus

Nach Lukes Arbeit erschienen mehrere ergänzende Studien: - Luke J. (1997): The Effect of Fluoride on the Physiology of the Pineal Gland. University of Surrey. → Nachweis erhöhter Fluoridkonzentrationen in der menschlichen Zirbeldrüse.

- Kheradpisheh et al., 2018 (Environmental Health): Hinweis auf Veränderungen des Melatoninspiegels bei erhöhter Fluoridexposition.

- Trivedi et al., 2020 (Biological Trace Element Research): Tierexperimentelle Befunde zeigen eine Korrelation zwischen Fluoridaufnahme und Pinealkalzifizierung.


Bisherige Ergebnisse deuten darauf hin, dass Fluorid im Körper mit Kalzium interagiert und die Mineralisierung der Zirbeldrüse beschleunigen kann. Ein vollständiger Kausalnachweis für den Menschen steht jedoch noch aus – die Datenlage wächst, ist aber heterogen.


Zirbeldrüse Verkalkung durch Fluorid und mögliche Auswirkungen


Forschende diskutieren mehrere mögliche Folgen einer Zirbeldrüse Verkalkung durch Fluorid:

- Veränderung der Melatoninproduktion: Eine verkalkte Zirbeldrüse produziert tendenziell weniger Melatonin, was Schlafqualität und Regeneration beeinträchtigen kann.

- Einfluss auf den Pubertätsbeginn: Lukes Tierstudien zeigten bei fluoridbelasteten Ratten eine frühere Geschlechtsreife.

- Kognitive und emotionale Balance: Da Melatonin neuroprotektiv wirkt, könnte ein Defizit langfristig auch Stimmung und Stressverarbeitung beeinflussen. Gleichzeitig warnen Fachkreise vor voreiligen Schlüssen: Viele Studien sind klein oder experimentell; groß angelegte Humanstudien fehlen. Dennoch gilt: Fluorid ist kein lebensnotwendiges Spurenelement – seine Aufnahme sollte stets bewusst dosiert sein.


Wege, um die Belastung durch Fluorid zu reduzieren


Wer die Zirbeldrüse entlasten möchte, kann im Alltag einfache Schritte setzen: - Verwendung von fluoridfreien Zahnpflegeprodukten – z. B. mit Heilerde, Kräuterhydrolaten und Aloe Vera. - Gefiltertes oder Quellwasser statt fluoridhaltigem Leitungswasser (abhängig von Region). Achtung auch bei Mineral- oder Heilwässern: diese können mitunter eine hohe Konzentration an Fluorid haben; - Natürliche Ernährung, reich an Antioxidantien (Kurkuma, Grüner Tee, Spirulina). - Regelmäßiger Schlaf und Dunkelphasen zur Unterstützung des Melatoninstoffwechsels. - Meditation und Achtsamkeit – sie fördern die Durchblutung und Energiezirkulation des Gehirns.


Fazit – Bewusstsein statt Angst

Die Forschung zeigt: Eine Zirbeldrüse Verkalkung durch Fluorid ist biochemisch plausibel – doch ihre Auswirkungen hängen von vielen Faktoren ab: Lebensstil, Ernährung, Wasserqualität und individuelle Entgiftungsfähigkeit. Anstatt Angst zu nähren, kann Wissen hier zur Befreiung führen. Wer sich bewusst für natürliche, fluoridfreie Produkte entscheidet, schützt nicht nur seine Zirbeldrüse, sondern stärkt das eigene Körper- und Lichtbewusstsein. So entsteht ein Weg, der Wissenschaft und Achtsamkeit miteinander verbindet – klar, bewusst und liebevoll.



Quellen (Auswahl):

1. Luke J. (1997): The Effect of Fluoride on the Physiology of the Pineal Gland. University of Surrey.

2. Kheradpisheh Z. et al. (2018): Impact of Fluoride Exposure on Melatonin Levels in Humans. Environmental Health Journal.

3. Trivedi R. et al. (2020): Fluoride Induced Changes in Pineal Gland Calcification. Biological Trace Element Research.

4. Reiter R.J. (2021): Melatonin in the Central Nervous System and Its Regulation. Frontiers in Neuroscience.

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